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English

  • Geschichte der Kapelle
  • Gedenkbuch
  • Fenster
  • Gemälde
  • Coventry-Kreuz
  • Rettung ’42 / ’44
  • Schiffsmodell

Zur Geschichte

Diese Kapelle (im Plan Nr. 9) ist eine der Nebenkapellen, die in den Bau der Marienkirche integriert wurden.

Als Kapelle mit exponierter Lage im Chorumgang wurde sie im Mittelalter vom Rat der Stadt genutzt. Der ließ hier Messen für das Seelenheil der verstorbenen wie der lebenden Ratsmitglieder lesen oder versammelte sich. Die ursprüngliche Einrichtung mit Nebenaltar, Gestühl und Kapellenschranke ist nicht erhalten. Nur die zugemauerte Tür in der westlichen Außenwand zeugt noch von der Nutzung durch die Ratsherren. Sie hatten einen exklusiven Zugang zu ihrer Kapelle.

Mit der Reformation verlor die Kapelle ihre Funktion. Der gemeinsame Gottesdienst wurde Mittelpunkt des Gemeindelebens. Die Ratsherren nahmen seit dem 18. Jh. im Gestühl unter der Fürstenempore Platz.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Raum aufgewertet durch Glasmalfenster. Die Darstellung der Himmelfahrt des auferstandenen Jesus Christi war vielleicht das Motiv, nach dem 1. Weltkrieg gerade hier eine Gedenkapelle zu gestalten.